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BDVT-Honorarempfehlung 2026: Was Trainer, Berater und Coaches verlangen sollten

Der Berufsverband für Training, Beratung und Coaching (BDVT) hat seine Honorarempfehlung für 2026 veröffentlicht. Die Untergrenzen: Ein Trainingstag mit Standardinhalten ab 1.200 Euro für Starter und ab 2.600 Euro für Senior-Professionals, Coaching ab 200 bis 440 Euro je Stunde, Online-Einheiten à 90 Minuten ab 400 Euro. Wer mit anerkannten Zertifikaten oder Wirkungsnachweisen arbeitet, soll mehr verlangen.

Von Judith Marbach, Redaktion Coachnation: Förderung, Regeln, Markt, Zertifikate, Köpfe der Weiterbildung

BDVT-Honorarempfehlung 2026: Was Trainer, Berater und Coaches verlangen sollten
Symbolbild: Coachnation (KI-generiert)

Der BDVT, Berufsverband für Training, Beratung und Coaching, hat seine Honorarempfehlung 2026 vorgelegt. Seit 2012 aktualisiert der Verband die Sätze regelmäßig; sie gelten als Untergrenzen und sind nach drei Stufen gestaffelt: Starter in der Gründungsphase, Professionals mit abgeschlossener Ausbildung und nachweisbarer Wirkung, Senior-Professionals mit jahrzehntelanger Erfahrung und klarer Marktposition.

Für Präsenztraining mit Standardinhalten oder in großen Projektvolumen nennt der BDVT Tagessätze ab 1.200 Euro (Starter), 1.500 Euro (Professionals) und 2.600 Euro (Senior-Professionals). Training mit eigens entwickelten Inhalten, marktgängigen Zertifikaten wie dem BDVT-Zertifikat oder anerkannten Wirkungsnachweisen beginnt bei 1.500, 2.000 und 3.300 Euro. Dieselben Sätze gelten für Beratung sowie für Konzeption, Vor- und Nacharbeit. Coaching wird je Stunde ab 200, 275 und 440 Euro empfohlen. Wer ohne eigene Akquise und Konzeption für Institute arbeitet, liegt mit 950 bis 1.200 Euro darunter.

Für Online-Formate gilt die Formel „drei Sessions à 90 Minuten = ein Tagessatz“: Live-Online-Training mit Standardinhalten ab 400, 460 und 860 Euro je 90 Minuten, mit eigenen Inhalten ab 500, 660 und 1.100 Euro. Webinare mit eingeschränkter Interaktion beginnen bei 800 Euro (bis 20 Teilnehmende) und 1.740 Euro mit Chat-Moderation. Aufzeichnungen mit Nutzungsrechten sollen mit dem Faktor 10 berechnet werden. Mehrwertsteuer, Spesen, Anreise, Raum und Dokumentation kommen hinzu. Deutliche Worte findet der Verband für öffentliche Bildungsträger, deren Tagessätze oft unter 500 Euro liegen und Honorarkräfte „in die Armut“ drängten.

Was das für Coaches heißt

Die Empfehlung ist ein Verhandlungsanker, kein Tarif. Wer ein Zertifikat führt oder Wirkung belegen kann, hat laut BDVT Anspruch auf die höhere Stufe; das ist das stärkste Argument für eine anerkannte Ausbildung. Praktisch heißt das: Honorare jährlich an die Inflation anpassen, Vorbereitung getrennt ausweisen und Aufzeichnungen nie kostenlos freigeben.

Quelle

Laut Coachnation

„Der Berufsverband für Training, Beratung und Coaching (BDVT) hat seine Honorarempfehlung für 2026 veröffentlicht. Die Untergrenzen: Ein Trainingstag mit Standardinhalten ab 1.200 Euro für Starter und ab 2.600 Euro für Senior-Professionals, Coaching ab 200 bis 440 Euro je Stunde, Online-Einheiten à 90 Minuten ab 400 Euro. Wer mit anerkannten Zertifikaten oder Wirkungsnachweisen arbeitet, soll mehr verlangen.“

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