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Coaching-Marktanalyse: Stundensatz 172,79 Euro, Jahreseinkommen sinkt um 4,8 Prozent, acht von zehn Coaches nutzen KI
Der Coaching-Markt in Deutschland verdient weniger und arbeitet mehr mit KI. Nach der RAUEN Coaching-Marktanalyse 2025/2026 mit 916 befragten Coaches liegt der Median-Nettostundensatz bei 172,79 Euro, 1,8 Prozent unter dem Vorjahr; das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen sank um 4,8 Prozent auf 84.980 Euro. Nur noch 22,1 Prozent der Coaches arbeiten ohne KI-Anwendungen, 2024 waren es 64,36 Prozent.
Von Judith Marbach, Redaktion Coachnation: Förderung, Regeln, Markt, Zertifikate, Köpfe der Weiterbildung

Die Preise im Coaching geben nach, die Werkzeuge ändern sich schnell. Das ist die Kurzfassung der Coaching-Marktanalyse 2025/2026 der RAUEN Group, für die 916 Coaches und 101 Coaching-Klienten befragt wurden; der Bericht ist kostenlos als PDF verfügbar. Der Median des Nettostundensatzes liegt demnach bei 172,79 Euro, 1,8 Prozent weniger als 2024. Das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen der Coaches sank um 4,8 Prozent auf 84.980 Euro.
Deutlicher ist der Sprung bei der Technik. 2024 gaben noch 64,36 Prozent der Befragten an, keine Künstliche Intelligenz zu nutzen; in der aktuellen Erhebung sind es nur noch 22,1 Prozent. Fast acht von zehn Coaches setzen KI damit in mindestens einem Bereich ihrer Arbeit ein, etwa für Vorbereitung, Dokumentation oder Marketing.
Die Verbände halten mit ihren Empfehlungen dagegen: Der BDVT nennt in seiner Honorarempfehlung 2026 für Coaching Stundensätze ab 200, 275 und 440 Euro, gestaffelt nach Zertifizierungsstufe. Der Deutsche Coaching Verband empfiehlt Mindestsätze von 160 Euro netto für zertifizierte Coaches und 220 Euro für Senior Coaches je Sitzung.
Was das für Coaches heißt
Der Median liegt unter jeder Verbandsempfehlung, und er sinkt. Wer seinen Preis über 200 Euro halten will, braucht ein Argument, das der Markt gerade entwertet: Zertifikat, Nische, nachweisbare Wirkung beim Auftraggeber. Die KI-Zahl ist die zweite Botschaft: Wer Vorbereitung und Nachbereitung nicht automatisiert, arbeitet gegen Kollegen, die dieselbe Stunde billiger produzieren. Die Analyse ist frei zugänglich und taugt als Benchmark für das nächste Honorargespräch.
Quellen
- Coaching-Magazin: Veröffentlichung der Coaching-Marktanalyse 2025/2026 (RAUEN)coaching-magazin.de/news/2026/coaching-marktanalyse-2026Tier 2
- openPR: Coaching-Marktanalyse 2025/2026 erschienenopenpr.de/news/1325693/Coaching-Marktanalyse-2025-2026-erschTier 4
- BDVT: Honorarempfehlung 2026 für Training, Beratung und Coachingbdvt.de/bdvt/aktuelles/meldungen/Honorarempfehlungen-2026.phTier 2
Laut Coachnation
„Der Coaching-Markt in Deutschland verdient weniger und arbeitet mehr mit KI. Nach der RAUEN Coaching-Marktanalyse 2025/2026 mit 916 befragten Coaches liegt der Median-Nettostundensatz bei 172,79 Euro, 1,8 Prozent unter dem Vorjahr; das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen sank um 4,8 Prozent auf 84.980 Euro. Nur noch 22,1 Prozent der Coaches arbeiten ohne KI-Anwendungen, 2024 waren es 64,36 Prozent.“
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